Die Autorin Michaela Karl

Bücher

Liesl Karlstadt.jpg“Wir brechen die 10 Gebote und uns den Hals”
Zelda und F. Scott Fitzgerald. Eine Biografie

Das Glamourpaar der wilden Zwanziger

Er gab einer Epoche ihren Namen. Sie war die Hauptfigur in all seinen Romanen. Zusammen waren sie das Traumpaar der Jazz-Ära und der “lost generation”. Erfolgsautor F. Scott Fitzgerald und seine Frau Zelda forderten das Leben heraus, suchten das Glück und endeten in Verzweiflung. Reich und erfolgreich, berüchtigt für ihre verrückten Kapriolen und ihren exzessiven Alkoholgenuss in New York, Paris und an der französischen Riviera waren sie das Idol einer Generation. Doch die Schönen wurden zu Verdammten: exaltierter Lebenswandel, Schaffenskrisen und psychische Probleme führten zum Absturz. Der Mythos aber lebt…
Michaela Karl zeichnet in dieser Biografie das faszinierende Bild einer Epoche und zweier Menschen, deren Leben Literatur wurde.

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten

  • Verlag: Residenz; Februar 2012
  • ISBN-13: 978-3-7017-3257-9

Liesl Karlstadt.jpgLiesl Karlstadt

Gesichter einer Frau und Künstlerin

Sie gilt als echtes Münchener Kindl, ist uns als Luke von der Au und Frau Magistratsfunktionär Huber in Erinnerung. Sie war die Frau Vogl in „Sturm im Wasserglas” und die Mutter Brandl in der beliebten Rundfunkserie Familie Brandl. Als Partnerin Karl Valentins war Liesl Karlstadt Teil eines unsterblichen Komikerduos. Sie war tragische Liebende und verhinderte Selbstmörderin, schwer depressive Schauspielerin und der einzige weibliche Mulitreiber der bayerischen Gebirgsjäger. Vor allem aber war sie eine große Künstlerin, die in einer Zeit, in der es für Frauen nahezu unmöglich war sich selbst zu verwirklichen, selbstbewusst und mutig einen eigenen Weg beschritt, ungeachtet aller für sie oftmals tragischen Konsequenzen.

Broschiert: ca. 144 Seiten, ca. 25 Textabbildungen

  • Verlag: Pustet; September 2011
  • ISBN-13: 978-3-7917-2358-7

„Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber”

Dorothy Parker, eine Biografie

In den Roaring Twenties war sie die Königin von New York. Ihre scharfe Zunge und ihr beißender Witz wurden Legende. Sie stritt mit Ernest Hemingway, schlief mit F. Scott Fitzgerald und soff mit Truman Capote. Dorothy Parker schrieb für Vogue, Vanity Fair und den New Yorker und gehörte zur legendären Tafelrunde des Hotels Algonquin, wo sich die kulturelle Szene der Stadt traf. Ihre sarkastischen Verse und pointierten Kurzgeschichten erzählen von zerplatzten Träumen und dem Warten auf das Klingeln des Telefons. Sie machte als Drehbuchautorin in Hollywood Karriere und landete wegen ihres Engagements gegen Rassismus und Faschismus auf der Schwarzen Liste von Senator McCarthy. Michaela Karl legt nun die erste deutschsprachige Biografie vor. Sie porträtiert das unkonventionelle Leben der Dorothy Parker und entdeckt hinter der zynischen Fassade eine sensible Frau auf der Suche nach dem großen Glück.

Gebundene Ausgabe: 280 Seiten

  • Verlag: Residenz; März 2011
  • ISBN-13: 978-3-7017-3190-9

Die Geschichte der Frauenbewegung

Eine Töchtergeneration findet sich »überhaupt nicht benachteiligt, im Gegenteil« und lässt sich mal wieder Geld und Ruhm vor der Nase wegschnappen. War da was? Ja, da war viel, vor diesem backlash, der glücklicherweise doch nicht den ganzen Feminismus hinwegfegen konnte. Der kurzsichtige Blick neuer Mädels auf den eigenen Bauchnabel hört auf, der einzig mögliche zu sein, rekapituliert man die Geschichte der Frauenbewegung seit der Französischen Revolution, die Frauen überhaupt erst das Menschenrecht erfocht, ein Menschenrecht, das noch längst nicht überall auf der Welt gilt.

Broschiert: 263 Seiten

  • Verlag: Reclam Ditzingen; Februar 2011
  • ISBN-13: 978-3-15-018788-3

Streitbare Frauen

Porträts aus drei Jahrhunderten

Wenn sie kompromisslos für ihre Überzeugung eintreten und sich über gesellschaftliche und politische Konventionen hinwegsetzen, sind Männer Helden - und Frauen fanatisch. Michaela Karl porträtiert Frauen, die wie Antigone im antiken Mythos ihr Gewissen über das Gesetz stellten. Die sich couragiert für Frauen- und Menschenrechte, für Freiheit und Frieden einsetzten - wenn nötig, auch mit Gewalt. Ihr hoher moralischer Anspruch an sich selbst und andere bewahrte sie jedoch nicht vor Fehlentscheidungen, doch trugen sie ohne Furcht die Konsequenzen ihres radikalen Handelns.

Lebenswege rebellischer Frauen, die ihr Gewissen über das Gesetz stellten.

Gebundene Ausgabe: 272 Seiten

  • Verlag: Residenz; September 2009
  • ISBN-13: 978-3-7017-3150-3

»Wir fordern die Hälfte der Welt!«: Der Kampf der Suffragetten um das Frauenstimmrecht„Wir fordern die Hälfte der Welt!”

Der Kampf der Suffragetten um das Frauenstimmrecht

Dass Frauen wählen dürfen, ist gar nicht lange her. Noch vor hundert Jahren kämpfte in England eine ganze Gruppe, die »Suffragetten«, um dieses elementare demokratische Recht. Und dieser Kampf hatte es in sich: Mit ganzem Einsatz und in originellen Aktionen kam es zu einem regelrechten Guerilla-Krieg - bis die Frauen siegten. In ihrer glänzend geschriebenen Studie zeichnet Michaela Karl die Geschichte dieser Bewegung nach und porträtiert die Heldinnen. Entstanden ist ein lebendiges Stück Historiografie, von dem die heutige, junge Emanzipationsbewegung einiges lernen kann.

Broschiert: 368 Seiten

  • Verlag: Fischer Taschenbuch; März 2009
  • ISBN-13: 978-3-596-18355-5

Grüße von der Singlefront!Grüße von der Singlefront!

Briefe aus dem ganz alltäglichen Wahnsinn

Seit zwei Jahren ist Carla Single, und langsam hat sie die Nase voll von Doppelzimmern zur Einzelbenutzung und Katzentischen im Restaurant. Auf der Suche nach Mr. Right erörtert sie im Briefwechsel mit Freundin Marlene die drängenden Fragen einer modernen Single-frau: Wie killt man Barbie, Lolita und Paris? Was ist ein Nacktschlagzeuger? Sind Ex-Männer die besseren Männer? Brauchen Singles einen Vibrator? Warum wird aus Harry und Sally nicht immer ein Paar? Spritzig, bissig, frech-frivol - ein Roman nicht nur für Singles!

Broschiert: 142 Seiten

  • Verlag: Asaro; November 2008
  • ISBN-13: 978-3-939698-70-8

Die Münchener Räterepublik

Porträts einer Revolution

Am 1. November 1918 begann mit dem Kieler Matrosenaufstand die Revolution gegen den Kaiser und seinen Krieg. Sechs Tage später rief Kurt Eisner in München die Republik aus. Nach seiner Ermordung proklamierte der Arbeiter- und Soldatenrat am 7. April 1919 die Bayerische Räterepublik. Anfang Mai wurde die Revolution durch die von Berlin eingesetzten Freikorps blutig niedergeschlagen. Damit wurde die Grundlage für den deutschen Faschismus gelegt. Michaela Karl zeichnet die oft gegensätzlichen Lebensgeschichten und Motivationen der Handelnden nach. Jenseits aller Parteiideologien ist die Räterepublik für sie ein Beispiel, wie Menschen Geschichte machen und sich ihr freier Wille über “objektive” Gegebenheiten und Grenzen hinweg setzt.

Gebundene Ausgabe: 280 Seiten

  • Verlag: Patmos; April 2008
  • ISBN-13: 978-3-491-35017-5

Bayerische Amazonen

Zwölf Frauenporträts aus zwei Jahrhunderten

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts geriet die patriarchale Welt ins Wanken. Die Entwicklung zum modernen Staatswesen ging Hand in Hand mit der Modifizierung des traditionellen Rollenverständnisses. In diese Aufbruchsstimmung hinein wurden die Protagonistinnen dieses Buches geboren. Jene zwölf aus Bayern stammenden Frauen, die exemplarisch für viele “Amazonen” stehen, waren in ihrer Radikalität, mit der sie Neues wagten, eine Herausforderung an die Gesellschaft.

Broschiert: 256 Seiten

  • Verlag: Piper; Juni 2008
  • ISBN-13: 978-3-492-25035-1

“Es lebe die Weltrevolution!”

Deutsche Lebensläufe

Ein Revolutionär benötigt die Revolution nicht als Tatsache sondern als Idee des uralten Traumes von einer besseren Welt.
Von den zahlreichen bekannten und unbekannten deutschen Revolutionären, die das 20. Jahrhundert hervorgebracht hat, werden in diesem Buch acht vorgestellt, die jeweils untrennbar mit einem historischen Ereignis verbunden sind:
Felix Fechenbach (1894-1933), Rosa Luxemburg (1870-1919), Ernst Toller (1893-1939), Eugen Leviné (1883-1919), Olga Benario (1908-1942), Tamara Bunke (1937-1967), Rudi Dutschke (1940-1979) und Ulrike Marie Meinhof (1934-1976). Das Buch erzählt die Geschichte dieser Persönlichkeiten und auch die Geschichte der von ihnen verfolgten Idee - dem Traum von einer besseren, gerechteren Welt.

 Gebundene Ausgabe: 223 Seiten

  • Verlag: Morsak; Oktober 2007
  • ISBN-13: 978-3-86512-019-9

http://michaela-karl.de/images/hoellische-gruesse.jpgHöllische Grüße

Carla, Engel a. D.

Seit heute Morgen genau 8:30 Uhr ist Carla Single.
Unvorbereitet, unfreiwillig, unglücklich.
Ihr Leben ist zu Ende! Aus! Schluss! Finito!
Was soll schon aus einer 33-jährigen Politologin werden,
die Julia Roberts ähnlicher sieht als Heidi Klum
und gerade schnöde vom Mann ihrer Träume verlassen wurde?
Noch dazu in einer Zeit, da alle Welt auf Heidi Klum steht?
Nie wieder wird sie ihre Wohnung verlassen.
Nie wieder wird es Freude innerhalb dieser vier Wände geben.
Nie wieder wird sie jemanden so lieben wie diesen Mistkerl.
Es sei denn …

Broschiert: 148 Seiten

  • Verlag: Asaro; März 2005
  • ISBN-13: 978-3-934625-68-1

http://michaela-karl.de/images/revolutionaer.jpgRudi Dutschke

Revolutionär ohne Revolution

Aufbruch und Widerstand, Protest und Barrikade, der Glaube an das “Ende der Utopie” und die Machbarkeit von Geschichte: Für all das, was man mit der Revolte von 1968 verbindet, stand Rudi Dutschke (1940-1979). Der antiautoritäre Studentenführer war eine Reizfigur, für seine konservativen Gegner wie für traditionelle Marxisten in den eigenen Reihen. Auch zwanzig Jahre nach seinem frühen Tod - Spätfolge des 1968 auf ihn verübten Attentats - polarisiert seine Person noch immer: Während einige ihn für den Terror der RAF verantwortlich machen, sehen andere in ihm einen Vordenker der Neuen Rechten. Das Interesse der Autorin gilt mehr den facettenreichen politischen Intentionen Rudi Dutschkes als biografischen Ereignissen. In systematischer Sichtung zum Teil bis dahin unerschlossenen Materials fördert sie seine Analysen und Strategien zutage, die weit über den Protest der 68er hinausreichten.

Gebundene Ausgabe: 553 Seiten

  • Verlag: Neue Kritik; Oktober 2003
  • ISBN-13: 978-3801503642

Sozialrebellen in Bayern

Bayern, wo der Himmel weiß-blau und die Regierung schwarz ist,
die Menschen gottesfürchtig und die Welt noch in Ordnung …
In diesem Land sind nahezu unbemerkt immer schon auch Widerspenstigkeiten und Aufbegehren zu Hause. Vor mehr als 100 Jahren lebten hier drei berühmte Räuber: Matthäus Klostermair (1736-1771), Michael Heigl (1816-1857) und Mathias Kneißl (1875-1902). Obwohl alle drei bis heute als Volkshelden verehrt werden,
wurden sie in der Historie über ihre Darstellung als Räuber hinaus
als echte bäuerliche Sozialrebellen so gut wie nicht zur Kenntnis genommen. Dass ihre Taten jedoch Ausdruck einer spezifischen Form von unorganisiertem sozialen Protest und ihr Handeln ein Stellvertreterkrieg der armen Landbevölkerung gegen Pfaffen, Obrigkeit und Protzbauern war, zeigt dieses Buch, das Geschichte als Geschichte von unten erzählt.

Gebundene Ausgabe: 220 Seiten

  • Verlag: Pustet; März 2003
  • ISBN-13: 978-3-7917-1827-4